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die nacht unter den sternen - 16

Seite an Seite, eng aneinandergeschmiegt, spazierten sie durch den Schnee, sie hatten sich nicht die Mühe gemacht sich extra warm anzuziehen, aber da sie dicht beieinander waren und sich gegenseitig wärmten spürten sie die klirrende Kälte als angenehm kühl und erfrischend. Sie sprachen kein Wort miteinander, aber während sie so nebeneinander herstapften, dachten sie beide über den jeweils Anderen nach und wie durch ein Wunder begannen sie Stück für Stück alles zu verstehen, was der Andere gedacht, gefühlt und getan hatte seit sie sich kennen gelernt hatten, wirklich alles, jedes winzige bisschen und nciht nur das, sie verstanden jetzt auch mit unfehlbarer Sicherheit was in diesem Moment im Anderen vorging. Irgendwann blieb Matthias stehen und sah seine Frau an, sie blickte zurück und beide wussten dass sie dasselbe dachten. Dann blickten sie eine Weile zum Himmel wo die Sterne schimmerten und dann blickten sie wieder in ihre Gesichter. Matthias fühlte sich seines Atems beraubt angesicht der Schönheit der Sterne die in Susannes Augen funkelten. Er wusste dass auch sie in seinen Augen ein solches Glitzern und Leuchten sah. Erfüllt von Liebe zueinander nahmen sie sich in die Arme und blieben lange so stehen. Dann kehrten sie in ihr Haus zurück. Und von nun an füllten die Sterne jede Nacht die Augen von Susanne und Matthias, bevor sie in der Morgendämmerung verblassten. Aber die uneingeschränkte Vertrautheit zwischen den Beiden verging nie. Der einzige Nachteil des ganzen war, dass Matthias nie wieder Lust hatte im Wald Bäume für den Ofen im Haus zu fällen, aber zumindest für die ersten Jahre hatten sie ja nun einen genügend großen Vorrat. So hatte Matthias schließlich alles was er wollte, denn er konnte für immer an der Seite seiner Frau bleiben und musste des Nachts nie wieder die Wärme seines Bettes verlassen um sich den Sternenhimmel anzusehen.

17.12.09 13:26
 


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