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die nacht unter den Sternen - 13

 Der erste Grund der Matthias in den Sinn kam, war, dass er ziemlich sicher war, dass Susanne eifersüchtig sein würde, wenn sie erfuhr, dass es etwas gab, dass er genauso sehr brauchte wie sie. Und sicherlich würde sie ihn für verrückt erklären, wenn er ihr von seinen Gedanken erzählte, die er hatte, wenn er hier draußen war. Außerdem wollte er schlicht und ergreifend nicht darüber sprechen. Irgendwann ging die Sonne auf. Der schwarze Himmel wurde von rotem Blut und gelbem Feuer durchstoßen. Die Schönheit des Ganzen nahm immer mehr zu während Matthias vor lauter Freude leicht schwindelig wurde. Das ganze strebte auf den Gipfel eines jeden Sonnenaufgangs zu. Den Moment in dem die Sonne den Horizont berührte. In diesem Moment, der Moment in dem das Naturschauspiel seinen Höhepunkt erreicht hatte, nur um kurze Zeit später zu enden, wenn die letzten Sterne verlöschten, fiel Matthias auf die Knie und breitete die Arme aus. Er folgte einem Instinkt der so alt ist wie der Mensch selbst und schrie in den Morgen hinaus. Es waren keine Worte die er schrie, denn seine Gedanken konnte er nicht in Worte fassen. Es war ein Aufschrei der Wut und ein flehen um etwas, aber er wusste selber nicht um was. Als seine Lunge leer war und sein Schrei erstarb, verschwand der letzte Stern am Himmel in dem hellen Blau des Tages.

Wie aus einer Trance erwacht stand Matthias auf und kehrte nach Hause zurück, er war länger fortgeblieben als erwartet. Als er das Haus erreichte war alles ruhig, nur der Wind in den Bäumen war zu hören. „Susanne und die Kinder müssten doch schon längst wach sein“, dachte sich Matthias. Sorgenvoll schritt er zur Tür und öffnete sie.

14.12.09 22:39
 


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