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die nacht unter den sternen - 12

Er war ganz allein auf seiner Lichtung, noch bevor die Sonne hinter dem Horizont hervorkam. Er setzte sich auf einen der gefällten Bäume, die er dort zurückgelassen hatte. während er so dasaß, ruhte sein Körper, aber seine Gedanken rasten. Er dachte darüber nach, dass es in Büchern immer heißt, dass man sich klein fühlt, wenn man die Sterne betrachtet und dass einem klar wird wie bedeutungslos man ist angesichts etwas so Gewaltigem und Unbegreiflichem. Er hingegen fühlte sich größer und stärker, wenn er die Sterne betrachtete. Es schien ihm als würde aus ihnen Kraft in ihn fließen, die ihn größer, stärker, bedeutender und weißer machte, als alle anderen. Dass er der Einzige zu sein schien, der im Angesicht der Sterne so empfand bestärkte ihn in diesem Gedanken. "Es ist als wäre ich der Auserwählte der Sterne", dachte er sich. Er musste über seine eigenen Gedanken lachen, sie erschienen ihm so sinnlos. Aber er wurde das Gefühl nicht los, dass sie der Wahrheit entsprachen. Er dachte auch über seine Frau nach, über die Zeit, die sie miteinander verbracht hatten und wie er so nachdachte, vermisste er sie sehr. Er wünschte sie wäre bei ihm. Einen Moment dachte er darüber nach ihr zu erzählen, wie schön es für ihn hier war und sie zu bitten mit ihm zu kommen. Aber ihm fielen sofort hunderttausende Gründe ein, wieso er das nicht tun sollte.

13.12.09 23:42
 


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