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die nacht unter den sternen - 9

Später am Tag, als er sich anschickte das Haus zu verlassen, hielt Susanne ihn auf. "Gehst du schon wieder Bäume fällen? Wir haben doch schon mehr als genug Holz.", sagte sie in leicht ärgerlichem Ton. "Wir könnten einen Teil davon verkaufen.", antwortete Matthias, dem auf die Schnelle nichts besseres einfiel. "Aber wir haben doch genug Geld. Du hast ein Vermögen geerbt und allein die Zinsen könten eine doppelt so große Familie ernähren, wenn sie so bescheiden leben wie wir." Da Matthias keinen Grund als die Wahrheit einfiel um in den Wald zu ziehen und er die nicht verraten wollte, aus Angst seine Frau könnte enttäuscht sein, dass ihre Liebe zu ihm nicht genug war um ihn glücklich zu machen, schwieg er und kehrte ins Haus zurück. Die Axt die er in der Hand hielt lehnte er von innen an die Tür. "Gut, ich bleibe.", sagte er und rang sich ein Lächeln ab. Es schien ihm als würden ihn ein Teil von ihm selbst anschreien, dass er das falsche tat, aber er ließ sich nicht umstimmen. Sie lächelte ihn an. Freude spiegelte sich in ihrem Gesicht. "Was willst du tun?", fragte sie ihn, als wären sie Jugendliche, die sich zum ersten Mal zu Hause treffen und zu schüchtern sind sich zu sagen, was sie mit dem jeweils anderen gerne machen würden, auch wenn es zum größten Teil das Selbe war. Er zuckte mit den Schultern und antwortete:"Was immer du willst."

10.12.09 23:42
 


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