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die nacht unter den sternen teil 5

Jahre zogen an den dreien vorüber und irgendwann waren es vier. Dann wurde es Herbst und als der Herbst gegangen war, Winter. Bald würde es Weihnachten sein. Susanne stand in der Küche und backte Plätzchen im Holzofen und warf dabei alle paar Minuten einen Blick auf ihre kaum 4 Monate alte Tochter. Irgendwann rief sie ihren älteren Sohn, ob er nicht von draußen noch mehr Holz reinholen könne, denn Matthias war nicht da.

Er war draußen im Wald, dort war er in letzter Zeit oft. Er hackte Feuerholz mehr als nötig wäre um drei Winter damit zu heizen. Er sagte jedoch zu niemandem ein Wort wieso er dies tat und er ließ sich durch nichts davon abbringen. Susanne hatte es schließlich aufgegeben, ihn dazu bewegen zu wollen, mehr Zeit zu Hause zu verbringen. "Vielleicht braucht er ein bisschen Freiraum", redete sie sich ein, aber Sorgen machte sie sich trotzdem. Unterdessen stand Matthias draußen im Wald im Schnee und belud die Ladefläche des Pickups mit Holzscheiten. Alle exakt anderthalb Meter lang und einmal gespalten. Auf einmal hielt er inne und sah auf zu den Sternen am Himmel. Hier im hohen Norden, wo es kaum Städte gab war der Himmel des Nachts noch wirklich schwarz und die Sterne schienen deswegen viel heller zu scheinen als anderswo. Etwas in Matthias schmerzte ihn und er setzte sich hin und began zu weinen, ohne zu wissen wieso. Nach einer Weile stand er wieder auf und ging zu seiner Axt, hob sie auf, wog sie in der Hand und entfernte sich langsam von seinem Auto.

6.12.09 20:50
 


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