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Trapped

Seems like I'm lost in all this dark, but fuel's toxic smell tells me that even a tiny spark will turn it into blazing hell.
5.9.11 04:10


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Trappes

Seems like I'm lost in all this dark, but fuel's toxic smell tells me that even a tiny spark will turn it into blazing hell.
5.9.11 04:09


the one and only poet is back

hey, it's been a while fellows, but now i#m back again with poetry

3.11.10 18:16


schlaflied

der tag neigt sich dem ende zu und in meinem bett liegst du bist wunderschön anzusehn wie könnte ich da schlafen gehn. muss ich dich doch mit sommertagen vergleichen und mit meiner hand liebevoll über deinen körper streichen solange ich dich liebe komm ich nie zur ruh dafür seh ich dir zu gern beim schlafen zu und wenn du erwachst am nächsten morgen habe ich prompt ganz andere sorgen wenn du wach bist will ich so viel mit dir tun also komm ich tags auch nie dazu zu ruhn wenn du weg bist könnte man denken würde mir das den schlaf schenken doch dann vermiss ich dich zu sehr, schlafen kann ich dann auch nicht mehr so bin ich wach so lange unsere libe währt, erst der tod ists der mir schlaf gewärt
22.1.10 02:47


über mich

ich bin der herr aller dinge, wenn ich meine lieder singe. ich bin der held im ganzen Land in meinen Märchen wohl bekannt. in meinen Büchern kann ich dichten, schreibe in Versen meine Geschichten, schade dass die Realität, anders aussieht
1.1.10 03:13


weihnachten vorbei

jetzt da ich das alles zusammengeschrieben habe, les ich es mir nochmal durch, korrigiere ggf. und stell die ganze geschichte zum download ins netz. jetzt kommen erst mal wieder gedichte und dann die nächste geschichte. habe schon so eine ahnung worum es gehen soll.
1.1.10 03:10


die nacht unter den sternen - 16

Seite an Seite, eng aneinandergeschmiegt, spazierten sie durch den Schnee, sie hatten sich nicht die Mühe gemacht sich extra warm anzuziehen, aber da sie dicht beieinander waren und sich gegenseitig wärmten spürten sie die klirrende Kälte als angenehm kühl und erfrischend. Sie sprachen kein Wort miteinander, aber während sie so nebeneinander herstapften, dachten sie beide über den jeweils Anderen nach und wie durch ein Wunder begannen sie Stück für Stück alles zu verstehen, was der Andere gedacht, gefühlt und getan hatte seit sie sich kennen gelernt hatten, wirklich alles, jedes winzige bisschen und nciht nur das, sie verstanden jetzt auch mit unfehlbarer Sicherheit was in diesem Moment im Anderen vorging. Irgendwann blieb Matthias stehen und sah seine Frau an, sie blickte zurück und beide wussten dass sie dasselbe dachten. Dann blickten sie eine Weile zum Himmel wo die Sterne schimmerten und dann blickten sie wieder in ihre Gesichter. Matthias fühlte sich seines Atems beraubt angesicht der Schönheit der Sterne die in Susannes Augen funkelten. Er wusste dass auch sie in seinen Augen ein solches Glitzern und Leuchten sah. Erfüllt von Liebe zueinander nahmen sie sich in die Arme und blieben lange so stehen. Dann kehrten sie in ihr Haus zurück. Und von nun an füllten die Sterne jede Nacht die Augen von Susanne und Matthias, bevor sie in der Morgendämmerung verblassten. Aber die uneingeschränkte Vertrautheit zwischen den Beiden verging nie. Der einzige Nachteil des ganzen war, dass Matthias nie wieder Lust hatte im Wald Bäume für den Ofen im Haus zu fällen, aber zumindest für die ersten Jahre hatten sie ja nun einen genügend großen Vorrat. So hatte Matthias schließlich alles was er wollte, denn er konnte für immer an der Seite seiner Frau bleiben und musste des Nachts nie wieder die Wärme seines Bettes verlassen um sich den Sternenhimmel anzusehen.

17.12.09 13:26


die nacht unter den sternen - 15

Matthias fiel seiner Frau in die Arme. Überglücklich. Als er aus dem Fenster sah, war es wieder Nacht, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht. "Komm", sagte er zu Susanne, dann überlegte er es sich anders, drückte sie an sich und küsste sie. Schließlich fragte sie ihn um Atem ringend:"wohin?". Er erwiederte nur ihr Lächeln, nahm sie bei der Hand und verließ mit ihr das Haus.

17.12.09 13:06


die nacht unter den Sternen - 14

Ruhe. Keine Sohn, der im Haus herum rennt, keine Tochter, die schreit, weil irgendetwas nicht zu ihrer Zufriedenheit ist. Keine Teller die aneinander stießen, wenn Susanne das Geschirr aus der Spülmaschine räumte und auch nicht ihre Stimme, die dazu ein Lied sang. Er stürmte die Treppe in den ersten Stock nach oben, öffnete eine Tür und sah, dass die Kinder in den Betten lagen. Einen Moment kämpfte in ihm das Bedürfnis, sich zu vergewissern, dass sie nur schliefen, gegen das Bedürfnis zu seiner Frau zu kommen, dann rannte er eine weitere Treppe nach oben und stürmte ins Schlafzimmer. Susanne lag friedlich, wie ein Kind im Bauche seiner Mutter unter ihrer Decke und schlief. Als er den ersten Schritt auf sie zuging, erwachte sie, richtete sich auf und blickte auf den erstarrten Matthias. In ihren Augen sah er da glitzern der Sterne vor einem schwarzen Himmel. Die Sterne hatten ihn erhört.
17.12.09 13:03


die nacht unter den Sternen - 13

 Der erste Grund der Matthias in den Sinn kam, war, dass er ziemlich sicher war, dass Susanne eifersüchtig sein würde, wenn sie erfuhr, dass es etwas gab, dass er genauso sehr brauchte wie sie. Und sicherlich würde sie ihn für verrückt erklären, wenn er ihr von seinen Gedanken erzählte, die er hatte, wenn er hier draußen war. Außerdem wollte er schlicht und ergreifend nicht darüber sprechen. Irgendwann ging die Sonne auf. Der schwarze Himmel wurde von rotem Blut und gelbem Feuer durchstoßen. Die Schönheit des Ganzen nahm immer mehr zu während Matthias vor lauter Freude leicht schwindelig wurde. Das ganze strebte auf den Gipfel eines jeden Sonnenaufgangs zu. Den Moment in dem die Sonne den Horizont berührte. In diesem Moment, der Moment in dem das Naturschauspiel seinen Höhepunkt erreicht hatte, nur um kurze Zeit später zu enden, wenn die letzten Sterne verlöschten, fiel Matthias auf die Knie und breitete die Arme aus. Er folgte einem Instinkt der so alt ist wie der Mensch selbst und schrie in den Morgen hinaus. Es waren keine Worte die er schrie, denn seine Gedanken konnte er nicht in Worte fassen. Es war ein Aufschrei der Wut und ein flehen um etwas, aber er wusste selber nicht um was. Als seine Lunge leer war und sein Schrei erstarb, verschwand der letzte Stern am Himmel in dem hellen Blau des Tages.

Wie aus einer Trance erwacht stand Matthias auf und kehrte nach Hause zurück, er war länger fortgeblieben als erwartet. Als er das Haus erreichte war alles ruhig, nur der Wind in den Bäumen war zu hören. „Susanne und die Kinder müssten doch schon längst wach sein“, dachte sich Matthias. Sorgenvoll schritt er zur Tür und öffnete sie.

14.12.09 22:39


die nacht unter den sternen - 12

Er war ganz allein auf seiner Lichtung, noch bevor die Sonne hinter dem Horizont hervorkam. Er setzte sich auf einen der gefällten Bäume, die er dort zurückgelassen hatte. während er so dasaß, ruhte sein Körper, aber seine Gedanken rasten. Er dachte darüber nach, dass es in Büchern immer heißt, dass man sich klein fühlt, wenn man die Sterne betrachtet und dass einem klar wird wie bedeutungslos man ist angesichts etwas so Gewaltigem und Unbegreiflichem. Er hingegen fühlte sich größer und stärker, wenn er die Sterne betrachtete. Es schien ihm als würde aus ihnen Kraft in ihn fließen, die ihn größer, stärker, bedeutender und weißer machte, als alle anderen. Dass er der Einzige zu sein schien, der im Angesicht der Sterne so empfand bestärkte ihn in diesem Gedanken. "Es ist als wäre ich der Auserwählte der Sterne", dachte er sich. Er musste über seine eigenen Gedanken lachen, sie erschienen ihm so sinnlos. Aber er wurde das Gefühl nicht los, dass sie der Wahrheit entsprachen. Er dachte auch über seine Frau nach, über die Zeit, die sie miteinander verbracht hatten und wie er so nachdachte, vermisste er sie sehr. Er wünschte sie wäre bei ihm. Einen Moment dachte er darüber nach ihr zu erzählen, wie schön es für ihn hier war und sie zu bitten mit ihm zu kommen. Aber ihm fielen sofort hunderttausende Gründe ein, wieso er das nicht tun sollte.

13.12.09 23:42


die nacht unter den sternen - 11

Als die Sonne schon längst versunken war und sie im Schein von Kerzen dasaßen und weiterspielten, sagte Matthias plötzlich:"Wer hat Lust auf Abendessen?" "Ich! Ich", schrie sein Sohn, sprang auf und versucht seinen Vater aus seinem Sessel zu zerren. Der  erhob sich mit einem völlig ausdruckslosen Gesicht, niemand, nicht einmal er selbst konnte in diesem Moment sagen, was in ihm vorging. Er lief seinem Sohn hinterher in die Küche während Susanne in ihrem Sessel sitzenblieb und in die Flammen im Ofen starrte, ihre Tochter fest im Arm. Als Matthias in der Küche ankam, hatte sein Sohn schon die Lammsteaks geholt und auf der Arbeitsfläche ausgebreitet. Zusammen marinierten und brieten sie das Fleisch, dann legten sie ungekochte Kartoffelscheiben in die Pfanne und brieten sie ebenfalls. Schließlich zauberte Matthias noch eine köstliche Pfeffer-Sahnesauce mit viel Majoran und Thymian dazu. Als sie fertig waren und den Tisch decken wollten, war dies bereits geschehen. Alle setzten sich und genossen das Mahl. Während dem Essen war Matthias glücklich. Sehr glücklich, aber danach viel im wieder ein, dass er heute eigentlich wieder in den Wald hätte gehen wollen. Er beschloss am nächsten Tag so früh loszugehen, dass noch niemand wach war wenn er ging, der ihn aufhalten konnte. "Ja, das ist ein guter Plan", dachte er sich. Dann legte er sich in sein Bett, wo Susanne schon darauf wartete in seinen Armen einzuschlafen.

12.12.09 16:19


die nacht unter den sternen - 10

Susanne schlug vor mit den Kindern Karten zu spielen, aber ihre Augen verrieten Matthias, dass sie auch auf etwas anderes Lust hatte. Er willigte ein Karten zu spielen und Susanne rief die Kinder zusammen, damit sie alle zusammen spielen konnten. Matthias konnte sich jedoch nicht konzentrieren. Er verlor immer zu und er war schlechter Laune, obwohl alle um ihn rum sich freuten, dass er mit ihnen spielte und glücklich waren. Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber den Augen einer Ehefrau entgeht nichts. Susanne fuhr jedesmal ein Stich ins Herz, wenn sie ihren geliebten Mann ansah. Die Niedergeschlagenheit, Trauer und die Sehnsucht nach etwas außer ihr tat ihr weh wie ein spitzer kantiger Eisklotz im Bauch. Sie jedoch verbarg ihre Gefühle hinter einem verführerischen und überglücklichen Lächeln.
11.12.09 23:50


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